Driving the Digital Business Ecosystem and futurize your Business Model (Teil 2)


In den letzten Jahrzehnten wurden Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungssektor stetig digitaler in ihren Prozessen, Produkten und in Ihrer Kommunikation. Versicherungen können sich nicht mehr nur auf ihre internen Kompetenzen verlassen. Stattdessen müssen sie ihre eigenen Kompetenzen mit denen anderer Unternehmen des Finanzdienstleistungssektors ergänzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus führen die Entstehung neuer Nischenmarktakteure, genannt Fintechs, die in den Finanzdienstleistungsmarkt eingetreten sind, zu weiteren Veränderungen im Ökosystem des Finanzdienstleistungsmarkts.

Der Begriff Fintech wird für Unternehmen des Finanzdienstleistungssektors eingesetzt, die bestehende Dienstleistungen, Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf der Grundlage neuer technologischer Chancen schaffen, verändern oder verbessern. Dies entspringt dem Leitgedanken die Qualität für den Kunden, der mehr und mehr digital verbunden ist, zu erhöhen. Die digitale Geschäftsstrategie, die Ressourcen und die Fähigkeiten der Versicherungen müssen eng integriert und verbessert werden, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Versicherungen und Fintechs bilden zukünftig ein neues Business-Ökosystem, in dem Unternehmen gemeinsam Innovation entwickeln.

Beispielsweise wird erwartet, dass Daten in verschiedenen Branchen eine zunehmend wichtige Rolle für Geschäftsmodelle spielen, da neue Technologien für die Entwicklung neuer Wege zum Sammeln, Analysieren und Kommerzialisieren von Daten genutzt werden können. Daten werden zum Teil als „das neue Öl“ bezeichnet und etabliert die Analogie der Daten als eine natürliche Ressource, die für Wachstum und Gewinn ausgenutzt werden muss.

In einigen Branchen wie der Versicherungsbranche haben Daten bereits ganz neue Geschäftsmodelle angespornt. Die Zusammenarbeit von Versicherungen und Fintech-Unternehmen wird daher als ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Digitalisierungsbemühungen in der Zukunft gesehen. Die Schwächen der Versicherungen und die Stärken der Fintech-Unternehmen sollen gute Kooperationsmöglichkeiten bieten.

Ein besseres Verständnis des Business Ökosystems kann daher die Strategieentwicklung und die Umsetzung für beide Parteien revolutionieren. Die aktuellen Ansätze und Projektinitiativen zum Business Ökosystem von Versicherungen und Fintechs beschränken sich auf spezielle Geschäftsfelder wie Bitcoin oder Vermittler. Eine echte Klassifizierung auf allen Ebenen eines Business Ökosystems Fintechs fehlt bisher noch. Hier wird der Fintech Sektor oft „als lebenden Körper in einer sehr flexiblen und sich verändernden Natur“ geschrieben. Allerdings ist die Analyse dieses komplexen Netzwerks von Akteuren und Interaktionen aufgrund der hohen Anzahl von Akteuren, ihrer weltweiten Verbreitung und des hohen Tempo des Wandels schwierig.

Ich möchte mit diesem Beitrag Ihren Fokus auf Fintechs als neue Nischenspieler in diesem Ökosystem schärfen und einen Eindruck vermitteln welche Aufgaben auch von einem Digital Business Development übernommen werden müssen.


Bis demnächst
Ihr Julian Schmidt


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Schützt die Burgen – Chaos am Tor ( Teil 1) #DDoS-Attacken

Die Burg steht für uns als Metapher für ein Unternehmen: von der Größe her übertrifft es einfache Häuser (Privathaushalte) und ist besser gegen (Cyber-)Angriffe verteidigt. Kriminelle versuchen von außen an die Daten (den Schatz) zu kommen und die Mitarbeiter (Ritter) der Burg probieren, diese zu verteidigen. In der Serie „Schützt die Burgen“, die mit diesem Beitrag startet, wollen wir im Detail die im Internet lauernden Gefahren betrachten und versuchen, diese mit Hilfe der Burgen-Metapher greifbarer zu machen - auch ohne IT-Spezialwissen. Begriffe wie DDoS, Botnetz, Spear Fishing und Heartbleed gehören nach dem Lesen unserer Blog-Reihe zu Ihrem Standardvokabular im Thema Cyber.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige Begriffe rund um DDoS und Botnetze näher bringen. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) würde in der Metapher gesprochen ungefähr so aussehen: In Ihrer Burg gehen täglich Händler ein und aus. Die Wache kontrolliert alle unbekannten Gesichter am Eingang und schützt Ihre Burg so vor Spionen und Saboteuren. Ihr Rivale belässt es aber nicht bei ein paar Spionen: Er startet einen DDoS-Angriff und schickt eine Vielzahl von Spionen zu Ihrer Burg. Außerdem täuscht er unbeteiligte Händler, die eigentlich keine Arbeit in Ihrer Burg haben und lockt sie an Ihr Tor. Ihre Wache ist diesem Ansturm irgendwann nicht mehr gewachsen: Die Schlangen am Tor werden so lang, dass nicht mehr alle passieren können. Der Betrieb kommt zum Erliegen.

Technisch übersetzt handelt es sich bei den Spionen und getäuschten Händlern meist um Botnetze (bot von englisch robot - Roboter). Durch eine Sicherheitslücke werden unbeteiligte Systeme mit einer Schadsoftware infiziert und so, vom Nutzer meist unbemerkt, zu einem Bot des Hackers. Durch die Automatisierung der Infektion kann ein solches Netzwerk rasant wachsen. Große Botnetze besitzen heutzutage um die 50.000 Bots - 100-mal so viele als noch vor 10 Jahren. Dabei handelt es sich bei den Bots nicht nur um klassische Computer und Server: Das IoT (Internet of Things) liefert Hackern mit meist schlecht gesicherten Überwachungskameras, Fernsehern und Routern genügend Bots für ihre Zwecke.

Vom Hacker wird den Bots dann der Angriff befohlen: Auf sein Kommando senden sie einfache Anfragen, die vom Ziel automatisiert beantwortet werden. Die Größe des Botnetzes und die daraus resultierende Anzahl der Anfragen überlastet das Ziel meist in kürzester Zeit. Der Dienst ist für normale Anfragen nicht mehr erreichbar. Vom Webshop über den E-Mail-Server bis zum Remote-Zugang der Mitarbeiter: Mit der DDoS-Attacke können verschiedene Bereiche eines Unternehmens gestört werden. Je nach Schwere des Angriffs werden zudem digitale Wartungsarbeiten fällig, um den Betrieb wiederherzustellen.

Die Hacker verfolgen dabei meist monetäre Ziele. Ein DDoS-Angriff kann auf illegalen Plattformen anonym bestellt werden. Kunden können sogar die „Dienstleistung“ des Hackers bewerten. Dabei zeigt sich in den letzten Jahren eine Professionalisierung des Marktes. Einfache Dienstleistungen kosten heutzutage ab 27$ pro Tag und werden in Bitcoins bezahlt. Im Jahr 2015 kostete eine vergleichbar effektive Dienstleistung noch 50$ pro Stunde. Angegriffene Unternehmen werden von den Hackern meist erpresst, wie in diesem Fall von Angriffen auf deutsche Adressen.

Zum Schutz vor DDoS-Angriffen ist für Unternehmen im ersten Schritt eine Analyse der eigenen Bedrohungslage notwendig. Der jeweilig zu implementierende Schutz ist so individuell wie die zu schützende Lösung. Im Bereich DDoS-Schutz gibt es keine „One-Size-Fits-All“-Lösung. DDoS-Angriffe verursachen in den meisten Fällen Betriebsausfälle und daraus resultierende Folgeschäden. Durch eine Bewertung der Höhe dieses Risikos kann im nächsten Schritt der benötigte Schutz ausgewählt werden. Internet-Provider, Betreiber von Rechenzentren oder auch Spezialisten für DDoS-Schutz bieten Schutzdienste an und zählen zu den einfachsten Varianten. Diese teilweise von außen sichtbaren Maßnahmen helfen, Angriffe abzuwehren. Wobei auch die besten Lösungen hier keine vollständige Sicherheit bieten: Bei einem DDoS-Angriff auf eine gut gesicherte Domain kann es vereinfacht zu einem Ringen zwischen Angreifer und Verteidiger kommen, bei dem nicht zuletzt die eingesetzten Ressourcen entscheiden, ob der Angriff abgewehrt werden kann.

Auch eine Cyber-Police stellt für Unternehmen eine Möglichkeit zur Absicherung dar. Resultierende Schäden wie Betriebsunterbrechungen und Kosten für Wiederherstellung sind versicherbar. Klassische Sach- oder Haftpflicht-Versicherungen decken diese Bestandteile jedoch meist nicht ab.

Unser nächster Beitrag dreht sich um die Begriffe Infektion, Exploit und Ransomware wie beispielsweise WannaCry.

Viele Grüße
Felix Fiedler

Felix Fiedler wird diesen Blog ab sofort und regelmäßg mit Beiträgen rund um das Thema "Cyber" versorgen. Er ist Stammautor unseres Blogs und zeigt die Kehrseite und die Schwachstellen zunehmender Digitalisierung auf.

#Versicherungen #Cyber #Cyberrisiken #DDoS #DDoS-Angriff #DDoS-Schutz #Botnetze
  
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InsurTechs 2017… Lemonade!

Anfang des Jahres habe ich darüber geschrieben, dass 2017 ein Jahr mit viel Bewegung bei den InsurTechs werden wird. Aber wie sieht es denn heute aus?

Der größte Teil der InsurTechs verteilt sich aktuell auf drei Kernbereiche:

•    Vertragsverwaltung
Verträge der Kunden werden gesammelt, an zentraler Stelle verwaltet und mit Verbesserungsvorschlägen versehen.
•    Produktversicherungen
Spezialprodukte für Nischenmärkte oder konkrete Zielgruppen werden angeboten und über passende Kanäle vermarktet.
•    Peer2Peer-Versicherungen
Kunden werden gebündelt, um bessere Prämien zu erreichen oder Rückerstattungen zu ermöglichen.

Auch wenn diese Bereiche  noch alles andere als etabliert sind, so sind sie mittlerweile gut besetzt. Jetzt gilt es zu beobachten, in welchem Bereich in der nächsten Zeit die Konzentration und Durchdringungskraft entsteht. 

Heute möchte ich Ihr Augenmerk auf ein InsurTech richten, das im Moment für Furore sorgt und etwas anders aufgestellt ist – nämlich als eigener Risikoträger und mit einem Alleinstellungsmerkmal in Form einer KI-gestützten Schadenbearbeitung ausgestattet

Lemonade...

Aber was macht die Faszination von Lemonade wirklich aus?
Die totale Zahl von ca. 14.500 Verträgen oder das reine Wachstum in den ersten 8 Monaten ist es nicht. Auch wenn die Zahlen und Raten schon wirklich beindruckend sind. Immerhin reden wir hier von einem Start bei null (https://www.lemonade.com/blog/lemonade-exposed-eight-months/).


Die Technik mittels einer KI eine Schadenbewertung durchzuführen und dann binnen Sekunden eine Zusage zu erteilen, ist sicherlich extrem spannend. Was mich aber wirklich beeindruckt, sind die Offenheit und Geschwindigkeit, mit der Veränderungen und Anpassungen kommuniziert werden. Bewertungsalgorithmen werden verändert, um das Risikoportfolio zu stabilisieren, aber zwischenzeitlich zu 80% Ablehnungsquoten führt. Produkte werden verändert und Prozessprobleme werden erkannt und mit Lösungsansätzen versehen, wenn z. B. die Schadenregulierung KI-gestützt drei Sekunden dauert, aber die Geldauszahlung durch Bankenläufe mehrere Tage.  All das wird offen kommuniziert – ganz im Geiste der Digital Natives.

Was hier entstehen kann, ist für unsere Branche somit etwas wirklich Neues. Nicht nur einzelne wenige Teilstücke eines Versicherungsunternehmens werden mit neuen Ideen befruchtet, sondern ein ganzer Versicherer mit all seinen Domänen ist getränkt vom Entrepreneur-Geist.

Ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen und werde Lemonade mit starkem Interesse weiterverfolgen.

Ihr
Gerrit Götze

#Digitalisierung #Versicherungen #InsurTechs #KI #KünstlicheIntelligenz #Digital Natives #Lemonade #Vertragsverwaltung #Produktversicherungen #Peer2Peer-Versicherungen

Ist Ihr Unternehmen bei der Entwicklung der digitalen DNA weitergekommen?

Einige Anregungen aus unserer täglichen Projektpraxis (mehrteilige Serie)

Vor gut einem Jahr habe ich Sie das erste Mal mit unserem Bild des „digitalen genetischen Codes“ bzw. der digitalen DNA Ihres Unternehmens konfrontiert (zur Erinnerung siehe Abbildung). Dieses Bild scheint mir bzw. uns bei PPI immer noch gut geeignet, um Sie als Versicherungsunternehmen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten.

Zunächst möchte ich zwei Aspekte, die mit dem Begriff zusammenhängen, in Erinnerung rufen:

  • Die Entwicklung der digitalen DNA Ihres Unternehmens ist eine dauerhafte Veränderung, die bei den Menschen anfängt und sie in den Mittelpunkt stellt. Technik und Themen wie kognitive oder künstliche Intelligenz sind Mittel zum Zweck.
  • Eine DNA verändert sich „zufällig“; zumindest ist dies bei natürlicher Veränderung ohne Genmanipulation so. Und nur eine natürliche, also evolutionäre Veränderung ist Stand heute für die meisten Versicherungen, die ich kenne, möglich.
In der Realität ist häufig noch technokratisches Denken („Wir haben jetzt auch einen Chatbot“) oder Vorgehensweisen, die für „zufällige“ Entwicklungen keinerlei Raum lassen, die Regel. Hier liegen die Ansatzpunkte, um den digitalen genetischen Code Ihres Unternehmens erfolgreich zu verändern.

Im Nachfolgenden will ich Ihnen einige konkrete Fragen und Anregungen näherbringen, die alle mit der digitalen Zukunft der Versicherungsindustrie zu tun haben und aus dem konkreten Projektgeschehen der letzten Monate stammen.

In diesem und weiteren Blogbeiträgen beleuchte ich folgende Fragestellungen:

  • Wie kann ich aus der Umsetzung einer regulatorischen Anforderung heraus den digitalen genetischen Code in der Zusammenarbeit mit Kunden und Vertriebspartnern stärker verankern? (heute)
  • Wie behalte ich bei großen, agilen Digitalisierungsvorhaben die fachliche Übersicht? (2. Teil)
  • Wie nutze ich ein Gesetzesvorhaben („Nahles-Rente“) zur Veränderung eines Versicherungsunternehmens? (3. Teil)
  • Wie kann ich im digitalen Zeitalter ein IT-Zielbild schlank entwickeln und in die Operationalisierung bringen? (4. Teil)
Nun aber etwas konkreter…..

Alle Versicherungen kümmern sich aktuell um die Umsetzung der Vermittlungsrichtlinie IDD. Einer der wesentlichen Handlungsfelder ist die Einführung oder Optimierung der Bedarfsanalyse des Kunden als Einstieg in den Verkaufsprozess. Eigentlich nicht wirklich neu, aber in der Vergangenheit in der Ausgestaltung oder auch der IT-Unterstützung oft etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei bietet doch die Bedarfsanalyse nach IDD die Chance, dem geführten Beratungsprozess größeren Raum zu geben. Eine systematische Aufnahme der Kundenverhältnisse erfüllt nicht nur die Anforderungen der IDD, sondern bietet dem Vertriebsmitarbeiter die Möglichkeit, alle Verkaufschancen im Bestands- und Erneuerungsgeschäft zu erkennen. Ansprechend gestaltet und sinnvoll gespeichert, um z. B. die Anforderungen eines Beratungsprotokolls zu erfüllen, habe ich im ersten Schritt zumindest regulatorische Anforderungen erfüllt und gleichzeitig dem Vertriebsmitarbeiter das Leben ein bisschen erleichtert. Aber um wirklich den digitalen genetischen Code stärker zu verankern, muss ich weiterdenken. Wenn ich die Ergebnisse der 1. Bedarfsanalyse im Rahmen eines Kundenprofils im Self-Service zur Verfügung stelle, könnten Änderungen der Lebenssituation durch den Kunden selbst eingepflegt werden ‑ oder im Rahmen einer gemeinsamen Onlinesitzung mit dem Vertriebsmitarbeiter. Ist der nachfolgende Verkaufsprozess sauber digital unterstützt, kann Mehrwert für den Kunden und den Vertriebsmitarbeiter gleichermaßen geschaffen werden. Denn es geht für beide schnell und unkompliziert.

Die bisher skizzierte Vorgehensweise ist eher auf ein klassisches Vertriebsmodell mit starker Bedeutung des Vertriebsmitarbeiters ausgerichtet. Das Bedarfsanalysetool ist als Werkzeug für ihn konzipiert, aber zumindest so gestaltet, dass Änderungen der Lebenssituation des Kunden, die nach einem Erstgespräch folgen, auch im Self-Service einzugeben sind. Aber natürlich kann man auch noch weiterdenken.

Was wäre, wenn der Kunde seine Lebenssituation komplett selbst aufnähme und dies auch noch gerne? Zumindest im Onlinevertrieb ist diese Fragestellung heute schon im Rahmen von IDD brandaktuell. Aber auch bei einem unserer Kunden mit starkem eigenen Vertrieb wird aktuell an einer Lösung für die Bedarfsanalyse, die der Kunde selbst ausfüllt, gearbeitet. Über Gamification-Ansätze geführt und emotional angesprochen, erfasst der Kunde sein Leben und erkennt, wo Versicherungen sinnvollen Schutz geben können. Allerdings wird zumindest aktuell die Nutzung in der Beratungs- und Verkaufspraxis über ein hybrides Einsatzszenario geplant: Der Kunde nutzt das Tool im Beisein des Vertriebsmitarbeiters im persönlichen Gespräch.

Aber dies könnte der erste Schritt sein. Mittel- und langfristig wird zumindest darüber nachgedacht, bereits im Erstkontakt die physische Anwesenheit von Kunde und Vertriebsmitarbeiter durch einen virtuellen Gesprächsraum zu ergänzen oder zu ersetzen. Dies ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie die anstehenden Veränderungen in der Zusammenarbeit von Kunde, Vertriebsmitarbeiter und Versicherungsunternehmen angegangen werden können und auch etwas neues (hier Gamification-Ansätze und neues Rollenspiel) probiert werden kann. Besonders gut gefällt mir das Ausprobieren im geschützten Raum. Dies ist ein Beispiel von vielen, wie am stärkeren Verankern des digitalen genetischen Codes gearbeitet wird.

In der Hoffnung, Sie nicht gelangweilt zu haben, sondern Ihnen ein paar Denkanstöße geliefert zu haben, verbleibe ich nach einem Jahr digitale DNA bei PPI mit der Empfehlung:

„Finden Sie Ihre Ansätze und entwickeln Sie die digitale DNA Ihres Unternehmens (weiter).“

Bis demnächst
Ihr Tobias Kohl